Geschichte der aus den drei Gemeinden fusionierten Pfarrgemeinde St. Mariä Himmelfahrt, Ahaus
Bereits im Jahre 2001 besuchten Pfarrer Quante, der ehemalige Pfarrer der (noch nicht fusionierten) Gemeinde St. Mariä Himmelfahrt, und der damalige Pfarrer von St. Josef (Pfarrer Werning) den heute emeritierten Weihbischof Dr. Thissen, um mit ihm über zukünftige Strukturen für eine Zusammenarbeit der Gemeinden zu sprechen: Pfarreiengemeinschaft, Seelsorgeeinheit oder Fusion, das waren die damaligen Überlegungen. Es wurde besprochen, in den Gemeinden die Seelsorge so zu gestalten, dass diese zusammenrücken könnten, wenn es nötig würde – man favorisierte die Fusion.
Diese Situation ist im Juli 2006 eingetreten. In allen drei Gemeinden haben Mitte November '05 Pfarrversammlungen stattgefunden, in denen über die wichtigsten Daten der Fusion und ihre Konsequenzen informiert wurde: Den Vollzug, die Auflösung aller drei Gemeinden und die Neubildung einer neuen Gemeinde mit 13.500 KatholikenInnen. Die Gottesdienstzeiten sind angeglichen worden, so dass am Wochenende ein Prediger in allen drei Kirchen sein kann und auch die Priester in Urlaubs- und Krankheitszeiten möglichst wenig Gottesdienste parallel haben. Das Pfarrbüro ist ab dem 1. Juli '06 an der Marienstraße 5 (ehemaliges Parrbüro von St. Mariä Himmelfahrt) das Büro für alle drei Gemeinden. Seit dem 1. Advent '05 gibt es jede Woche gemeinsame Pfarrnachrichten mit Pfarrinformationen. Auf diese Weise wissen alle Gemeindemitglieder voneinander, welche Veranstaltungen an den einzelnen Orten stattfinden. Im September '06 wählte die neue Gemeinde St. Mariä Himmelfahrt ihren Pfarrgemeinderat und bald darauf wurde der Kirchenvorstand gewählt.