Grundsätzliche Informationen zur Firmung:
Die Firmspendung will die Taufe vollenden und besiegeln, sie gehört neben Taufe und Eucharistie zu den Einführungssakramenten (Initiation). Das Zweite Vatikanische Konzil sagt: "Durch das Sakrament der Firmung (lat.: = confirmatio; griech.: = myron) werden die Getauften vollkommener (als durch die Taufe) mit der Kirche verbunden; sie werden reich ausgestattet durch eine besondere Kraft des Heiligen Geistes, und sie werden strenger verpflichtet, den Glauben als wahre Zeugen Christi in Wort und Tat zu verbreiten und zu verteidigen." Die Spendung der Firmung geschieht, wie das Neue Testament berichtet, durch Handauflegung, wobei der Bischof spricht: "Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist." Aus dem Osten kam der Gebrauch des Öles hinzu, die Salbung mit dem Chrisam. Spender der Firmung ist der Bischof, der auch einen Priester beauftragen kann. Der Firmling wird durch einen Paten vorgestellt, der selbst gefirmt sein muss. Eltern können aber auch selber ihre Kinder zur Firmung führen. Wann der richtige Zeitpunkt für den Empfang der Firmung ist, wird heute viel diskutiert. Im 13. Jahrhundert wurde die Firmung, die bis dahin gleich nach der Taufe gespendet wurde, auf das siebte Lebensjahr verschoben. Die Praxis in Deutschland zielt heute auf einen Zeitpunkt gegen Ende des Pflichtschulbesuches als Entlassung ins tätige Leben. (Quelle: http://kirchensite.de/?myELEMENT=41944)
Einige konkrete Hinweise:
In unsere Pfarrgemeinde wird jungen Leuten, die im 10. Schuljahr sind, das Sakrament der Firmung angeboten. Das Pfarrbüro schreibt diese jungen Leute im frühen Herbst an. Wer, aus welchen Gründen auch immer, keinen Brief bekommen hat oder bereits gefirmt wurde, meldet sich bitte selbst im Pfarrbüro (02561/2726). Bei einem ersten großen Vorbereitungstreffen informieren die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um Kaplan Börner über die Konzeption der Vorbereitung, nennt Termine usw ...