Grundsätzliche Informationen zur Krankensalbung
Kein menschliches Leben wird von Krankheit, Leid und Belastungen verschont. Sie sind Zeichen unserer Geschöpflichkeit, Erfahrungsräume unserer Endlichkeit, Vorboten des abnehmenden Lebens, des Sterbens und des Todes. Die Gemeinschaft der Kirche hat von ihrem Beginn an - getreu dem Schicksal ihres Herrn und Meisters Jesus Christus - diese Erfahrungen im Licht des Glaubens gedeutet. Und zwar im Sakrament der Krankensalbung. Lange Zeit war dieses Sakrament als letzte Ölung nahe an die Todesgrenze gerückt und damit als Kräftigung für den Übergang in eine andere Existenz gedeutet. Heute wird die Krankensalbung in Zeiten schwerer Erkrankungen gefeiert. Heilung, Stärkung und Bewälti-gung der schwierigen Situation sind frohe Botschaft dieses Sakramentes, in demGott als Freund der Kranken und Jesu heilendes Wirken vergegenwärtigt werden (Erzdiözese München-Freising).
Gesalbt werden Stirn und Hände des Kranken, im Notfall genügt die Salbung der Stirn oder, falls das durch besondere Umstände nicht möglich sein sollte, eine andere, besser geeignete Stelle des Körpers. Zur Salbung spricht der Priester die Spendeformel: "Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes: Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich, in seiner Gnade richte er dich auf."
Konkrete Hinweise
Rufen Sie, falls Sie für sich oder Ihre Angehörigen die Krankensalbung wünschen, das Pfarrbüro (02561/2726) an, um den Pastor oder Kaplan zu erreichen. Für den Fall, dass diese nicht zu erreichen sind, können Sie sich im Krankenhaus melden (Telefon 99-0). Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden Ihnen dann weiter helfen.