Geschichte der Gemeinde St. Josef, Ahaus
Die jüngste der drei "Fusionsgemeiden" ist St. Josef, Ahaus. Sie entstand 1953, als nach Krieg und Wiederaufbau die Stadt sowie ihre Bevölkerungszahl wuchsen. Dank umfassender Steurnachzahlungen, der Verfügbarkeit von über 140 Morgen Land des Herzogs von Croy bei Appelhülsen und des Erwerbs des Hofs Tiehmann durch die Stadt, gab es im Ahauser Norden eine große Nutzfläche. Als dann noch der Diözesanbischof Keller deutlich machte, dass er gerne Kirche, Schule und Elternhaus räumlich eng verbunden sähe, nahm die Entwicklung seinen Lauf. Die Stadt plante ohnehin eine neue Grundschule und ein neues Gymnasium. So fasste der Kirchenvorstand von St. Marien 1951 unter Vorsitz von Pfarrer Pricking den Beschluss, am Lönsweg eine neue Kirche zu bauen. Der Pfarrer selbst setzte den ersten Spatenstich am 12. Mai 1952, im Juli 1953 weihte Weihbischof Baaken die neue Kirche ein. Die fünf Jahrzehnte in der Geschichte der Pfarrgemeinde St. Josef waren von einem starken Wachstum an Mitgliedern und einer ebenso wachsenden Aktivität der nach und nach entstehenden Gruppen und Vereine innerhalb der Gemeinde geprägt. Im Jubiläumsjahr 2003 zählte die Pfarrgemeinde rund 15 Gruppen und Einrichtungen, von den Messdienern über KAB und kfd bis hin zur Seniorengemeinschaft und den Entscheidungsgremien: Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand.