Osterkrippe in St. Marien

… eine kurze Entstehungsgeschichte

Am Ostermontag wird traditionell in unserer Pfarrkirche St. Marien ein schöner Familiengottesdienst gefeiert. Unser Familienmesskreis hat sich aber bewusst gegen eine Durchführung entschieden, da die Infektionszahlen wegen der Corona-Pandemie momentan wieder so hoch sind.

Alternativen wurden überlegt.

Doris Karthaus kam auf eine gute Idee, die schnell Anklang im Team fand: >Eine Osterkrippe zu gestalten<. Nun sind zwei Wochen vor Ostern nicht viel Zeit, um ein solches Projekt zu planen und aufzubauen. Deshalb war anfangs der Gedanke da, eine (kleine) Station in der Kirche zu errichten, zu der Kinder und deren Familien hingehen, sich die Osterkrippe anschauen und Informationen mitnehmen können. Wir dachten im Team zunächst an eine "Küchentischgröße" (etwa 1.80m x 1m).

Als wir unserem Küster, Gregor Frankemölle, davon berichteten, war der sofort mit im Team. Und wer Gregor Frankemölle kennt, weiß, dass der nicht "kleckert, sondern klotzt." Kurzum: Aus dem Küchentisch wurde schnell das Chorpodest und aus der einen Osterszene wurde die Darstellung der "heiligen drei Tage". Dies ist der Zeitraum der mit dem letzten Abendmahl am Gründonnerstag beginnt, sich vom Karfreitag, dem Tag des Leidens und Sterbens Jesu, über den Karsamstag, den Tag der Grabesruhe, erstreckt und mit Ostersonntag als Tag der Auferstehung des Herrn endet (lat. Fachbegriff: triduum sacrum).

Innerhalb eines dreiviertel Tages hatte Gregor Frankemölle Unmengen an Naturmaterialien organisiert, Seniorenmessdiener motiviert und selber tatkräftig mit angepackt, so dass das Grundgerüst der Osterkrippe schnell fertig war.
Daniela Schwiep, Eva Koopmann und Doris Karthaus haben dann die Details zu den einzelnen Szenen kreativ herausgearbeitet und gestaltet, wobei die einzelnen Szenen sich nach und nach im Laufe der Kar- und Ostertage verändern werden. (Das ging dann alles so schnell, dass wir uns ganz kurzfristig dazu entschieden haben, den Palmsonntag wenigstens noch anzudeuten.)

Der eigentliche Startschuss ist nun mit der Gründonnerstags-Szene gefallen.
Stefanie Dües, unsere Leitung der St. Hildegard KiTa, erfahren im Umgang mit den speziellen (Egli-) Figuren und der Gestaltung von biblischen Szenen war beim Aufbau dabei, um dem Team noch Tipps zu geben.
Bärbel Kaulingfrecks und Eva Koopmann kümmerten sich um die Mitnehmmaterialien, die an der Krippe ausgelegt werden und ausdrücklich zum Mitnehmen gedacht sind.
Und so wünscht das gesamte Team nun viel Freude bei der Betrachtung unserer ersten Osterkrippe in Ahaus.

Für mich persönlich war es schön zu sehen, wie aus einer guten Idee und mit Hilfe von motivierten Menschen, sich ganz unkompliziert, ein schönes Projekt für die Gemeinde schnell auf die Beine stellen lässt. Besonders erfreulich war, dass dies durch Gemeindemitglieder selber entstanden ist ohne Vorgaben oder gar Vorschriften – frei und kreativ.
Ich glaube: Wenn es Kirche in Zukunft noch geben wird, dann auf diese Weise.
Es braucht gute Ideen und motivierte Menschen, die selbstständig im Sinne Jesu gemeinschaftlich handeln :-)

29. März 2021 (DM)

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