Jubiläum bei AVICRES

Der Text links im Hintergrund bedeutet: In vorrangiger Option zugunsten der Ärmsten. In Geschwisterlichkeit und Dialog, verbunden in Liebe. Der Text rechts: Lernt von mir, dass ich sanftmütig bin und demütig von Herzen.

Die brasilianische AVICRES feiert ihren 30. Geburtstag

Von Frau Monika Witsken-Schmiemann als Ansprechpartnerin des Arbeitskreises Nova Iguacu erreicht uns folgender Bericht:

 

Die brasilianische AVICRES feiert ihren 30. Geburtstag

Die brasilianische Avicres hat Ende August mit einer Festwoche ihr 30-jähriges Bestehen gefeiert. Gefeiert wurde auch in der Kindertagesstätte im Stadtteil Caonze, die zur Herz-Jesu-Gemeinde gehört, der Partnergemeinde von St. Mariä Himmelfahrt Ahaus.

Auf dem youtube-Kanal der AVICRES sind u.a. die Festmesse zum Geburtstag am 23.Auugst veröffentlicht wie auch der Glückwunsch des vor zwei Jahren emeritierten Bischofs Dom Luciano. Ohne Sprachkenntnisse verständlich ist der Beitrag des Orchestra da vida, das u.a. die  Ode an die Freude darbietet.

Der Arbeitskreis „Nova Iguaçu“ schickte seine Glück- und Segenswünsche zusammen mit zahlreichen anderen unterstützenden Gemeinden, Gruppen und Einzelpersonen in Form einer Collage nach Brasilien.

Auf Anraten des damaligen Bischofs von Nova Iguaçu, Werner Siebenbrock, gründete Dr. Johannes Niggemeier, Theologe aus Paderborn, 1991 eine Nicht-Regierungsorganisation unter dem Namen Avicres, was so viel bedeutet wie „Gesellschaft für das Leben, dass es wachse in Solidarität“. Zu der Initiative gehören mehrere Einrichtungen für Kinder und Jugendliche in der Baixada Fluminense, der Flussebene um Rio de Janeiro, wo die „Ärmsten der Armen“ leben. Seit Mitte der 1990er Jahre leitet Avicres auch die von der Ahauser St. Mariengemeinde gegründete Crêche. Johannes Niggemeier und seine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind dort mit viel Herzblut und Engagement tätig, vielfach unterstützt von Jahres- oder Halbjahrespraktikant/innen aus Deutschland.

Diese ehemaligen Praktikant/innen gründeten ihrerseits zusammen mit Eltern und Freunden die deutschen Brasilieninitiative e.V. Avicres, die ein bedeutender Unterstützerkreis wurde. Das Bistum Paderborn und das Bistum Münster fördern oft Projekte der Avicres wie z.B. den Ausbau des Obergeschosses der Crêche zum Familienzentrum 2018/19, an dem die Mariengemeinde mit nennenswerten Spenden ebenfalls beteiligt war.

Zum Unterhalt der Crêche tragen Spender aus unserer Pfarrgemeinde seit vielen Jahren mit regelmäßigen oder auch spontanen Spenden bei, sodass eine jährliche Zuwendung in Höhe von 10.000 € möglich ist. Auf dem Höhepunkt der Corona-Krise mit dramatischer Arbeits- und Erwerbslosigkeit konnten wir diese Hilfe aufstocken und mithelfen, dass viele Familien aus dem Armenviertel mit Lebensmittelpaketen unterstützt und viele Tests durchgeführt  wurden.

Eine erfreuliche Nachricht erreicht den Arbeitskreis soeben: Die Crêche K11 soll im Oktober mit 50% der Kinder (30 Kinder) wieder in Betrieb gehen. Die Räumlichkeiten werden gerade mit entsprechenden Markierungen, Abstandsregeln, Desinfektionsmöglichkeiten etc. ausgestattet. Die Familienpastoral wird sich mit den Verantwortlichen der Kinder (Eltern, Großeltern etc.) einmal im Monat (jeder Woche eine andere kleine Gruppe) treffen.

 

(MSch/Fö)

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