Kirchen

St. Mariä Himmelfahrt

Markt
48683 Ahaus
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Pfarrbüro:
Marienstraße 5
48683 Ahaus
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stmariaehimmelfahrt-ahaus@bistum-muenster.de

Die Geschichte der Gemeinde St. Mariä Himmelfahrt, Ahaus

Wann genau im 14. Jh. die erste Kirche der Stadt Ahaus gebaut wurde, ist nicht bekannt. Sie war einschiffig und wurde im Jahr 1400 durch einen Brand zerstört. Die Bürger der Stadt begannen bald darauf mit dem Bau einer dreischiffigen Kirche – der heute noch stehende 68 m hohe Turm wurde in den Jahren 1498 bis 1519 erbaut.

Am 13. Oktober 1863 vernichtete ein großer Stadtbrand das gotische Kirchenschiff; die Sakristei und der ausgebrannte Turm blieben jedoch erhalten. Bereits 1865 wurde daraufhin nach fleißigen Bauarbeiten eine dreischiffige neugotische Hallenkirche eingeweiht. Ein Jahrhundert später traten bauliche Mängel auf, so dass die Standfestigkeit des Kirchenschiffs nicht mehr gegeben war.

Am 07. Juli 1963 wurde der Neubau einer Kirche beschlossen, wobei der Kirchturm erhalten bleiben sollte, weil seine Standfestigkeit nicht angezweifelt wurde. Im Rahmen eines Architektenwettbewerbs entschied sich das Preisgericht für den Plan des Architekten Erwin Schiffer aus Köln. Die Fenster gestaltete Prof. Dr. Georg Meistermann.

Aschermittwoch des Jahres 1965 begannen die Abbrucharbeiten und am 19. September 1965 wurde der Grundstein gelegt. Dr. Joseph Höffner, der damalige Bischof von Münster, konsekrierte die neue, sehr moderne Kirche am 07. August 1966.

Eine zusätzliche Besonderheit in der Pfarrkirche stellt der ebenfalls von Prof. Dr. Meistermann gestaltete Kreuzweg dar.

Kirchenführer für die Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt

Pfarrer Plaßman hat ihn zusammen mit unserem Verwaltungsreferenten, Marc Klein-Günnewick, schon vor einiger Zeit vorbereitet und Pfarrer Jürgens hat ihn nunmehr ergänzt und finalisiert. Jetzt ist er (endlich) fertig. Der neue Kirchenführer für die Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt Ahaus ist gedruckt! Ein pastoraler Einführungs-Kirchenführer, welcher auch auf die Besonderheiten unserer Marien-Kirche eingeht.

Zum Preis von 2,50 EUR liegt der Kirchenführer in der Kirche aus. Sie können den Kirchenführer auch per Mail(an klein-guennewick@bistum-muenster.de) bestellen. Geben Sie hierzu bitte Ihren Namen, Ihre Anschrift und die Anzahl der gewünschten Kirchenführer an. Der Zusendung liegt dann die Rechnung (incl. Portokosten) bei.

Hier schon mal ein kleiner Einblick in den 32-seitigen Kirchenführer:

St. Josef, Ahaus

Fuistingstraße 10
48683 Ahaus

Pfarrbüro:
Marienstraße 5
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Die Geschichte der Gemeinde St. Josef, Ahaus

Die jüngste der drei "Fusionsgemeiden" ist St. Josef, Ahaus. Sie entstand 1953, als nach Krieg und Wiederaufbau die Stadt sowie ihre Bevölkerungszahl wuchsen. Dank umfassender Steurnachzahlungen, der Verfügbarkeit von über 140 Morgen Land des Herzogs von Croy bei Appelhülsen und des Erwerbs des Hofs Tiehmann durch die Stadt, gab es im Ahauser Norden eine große Nutzfläche. Als dann noch der Diözesanbischof Keller deutlich machte, dass er gerne Kirche, Schule und Elternhaus räumlich eng verbunden sähe, nahm die Entwicklung seinen Lauf.

Die Stadt plante ohnehin eine neue Grundschule und ein neues Gymnasium. So fasste der Kirchenvorstand von St. Marien 1951 unter Vorsitz von Pfarrer Pricking den Beschluss, am Lönsweg eine neue Kirche zu bauen. Der Pfarrer selbst setzte den ersten Spatenstich am 12. Mai 1952, im Juli 1953 weihte Weihbischof Baaken die neue Kirche ein.

Die fünf Jahrzehnte in der Geschichte der Pfarrgemeinde St. Josef waren von einem starken Wachstum an Mitgliedern und einer ebenso wachsenden Aktivität der nach und nach entstehenden Gruppen und Vereine innerhalb der Gemeinde geprägt. Im Jubiläumsjahr 2003 zählte die Pfarrgemeinde rund 15 Gruppen und Einrichtungen, von den Messdienern über KAB und kfd bis hin zur Seniorengemeinschaft und den Entscheidungsgremien: Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand.

St. Josef, Ahaus-Graes

Hauptstraße 2
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Die Geschichte der Gemeinde St. Josef, Graes

Die Bauernschaft Graes gehörte ursprünglich zur Gemeinde Wessum. Aufgrund langer Fußwege zur Kirche hatten die Graeser den Wunsch, eine eigene Kapelle zu errichten. Nach langen Diskussionen wurde die Genehmigung zum Bau erteilt. Die Einsegnung der Kapelle fand am 28. Februar 1898 statt, und ab dem 18. Oktober 1898 feierte man dort an Sonn- und Feiertagen die Messe. Graes selber wurde jedoch erst am 01. April 1919 zur selbstständigen Gemeinde erhoben – im selben Jahr wurde Joseph Luters dort Pfarrer.

In den Jahren 1949 bis 1951 erfolgte eine Erweiterung der Kapelle zur heutigen Kirche mit einem Querausbau nach Süden. Kunsterzieher Wilfried Dränger schuf die Kirchenfenster, die auf der einen Seite des Kirchenschiffs Bilder des Alten Testaments – aus dem Leben Josefs – zeigen, während auf der anderen Seite Darstellungen des Neuen Testaments – aus dem Leben Jesu – zu sehen sind. 1952 bekam die Kirche eine Orgel, welche im Jahre 1990 durch eine neue mit einer eigens dafür errichteten Empore ausgetauscht wurde. Seit dem Jahr 1960 rufen vier neue Kirchenglocken die Menschen zum Gottesdienst. Der Bau des heutigen Pfarrhauses wurde 1965 abgeschlossen.

In den mehr als hundert Jahren der Graeser Kirchengeschichte hat die Bevölkerung immer wieder in außergewöhnlicher Weise ihre Spendenbereitschaft gezeigt, wenn es um Schaffung, Erhaltung oder Verbesserung der kirchlichen Einrichtungen, insbesondere der Kirche selbst und des Pfarrhauses ging.


Regelmäßige Gottesdienste

Tag Kirche/Ort Uhrzeit
Samstags: St. Marien 18.00 Uhr: Vorabendmesse
Sonntags: Krankenhaus 09.00 Uhr: Heilige Messe
  St. Josef, Ahaus 09.30 Uhr: Heilige Messe
  St. Josef, Graes 10.30 Uhr: Heilige Messe
  St. Marien 11.00 Uhr: Heilige Messe
    18.00 Uhr: Heilige Messe